01.10.2026

KuKuK: Projekt Kunst und Kultur im Kindergarten startet in sechs Leipziger Kitas

Musik, Tanz und Theater stärken die Sprachentwicklung von Vorschulkindern – dreijähriges Bildungsprojekt in BBW-Kitas

Das Projekt „KuKuK – Kunst und Kultur im Kindergarten" ist gestartet: Ziel ist es, die Sprachentwicklung von Kindern im Vorschulalter gezielt durch künstlerische Angebote aus Musik, Tanz und Theater zu fördern. In sechs Kitas der BBW-Leipzig-Gruppe kommen dafür ab sofort für drei Jahre erfahrene Kulturschaffende regelmäßig zu Besuch, um mit den Kindern zu singen, zu tanzen und Theater zu spielen. Entwickelt wurde das Projekt von der Stiftung Kinderförderung von Playmobil, die es auch vollumfänglich finanziert. Erfahrungen sammelte die Stiftung bereits in Einrichtungen in Fürth, Bamberg, Augsburg und Bad Kreuznach. Die Umsetzung im Raum Leipzig koordiniert das Forum für Kultur und Bildung.

Hinter dem Projekt steckt eine einfache Erkenntnis: Gemeinsam singen, Rhythmus entdecken, sich zu Musik bewegen, in Rollen schlüpfen und Theater spielen stärkt Kinder nachweislich in ihrer kognitiven, emotionalen und sozialen Entwicklung – und wirkt sich positiv auf die Sprachentwicklung aus. Über drei Jahre hinweg bieten die Kulturschaffenden den Kindern vielfältige künstlerische Angebote und sprachliche Anreize. Auch ein gemeinsamer Theaterbesuch für die ganze Kindergruppe steht in jedem Projektjahr auf dem Plan. Dabei arbeiten die schaffenden aus allen drei Bereichen zusammen mit den Kindern daran, ein Bilderbuch zum Leben zu erwecken und das Buch so erlebbar zu machen.

Durch das Projekt werden für die Vorschulkinder nicht nur unterschiedliche Sprachanlässe über kreative Impulse geschaffen, sondern auch durch die künstlerische Praxis weitere Kompetenzen wie Konzentration oder aufmerksames Zuhören gefördert – wichtige Voraussetzungen für den anschließenden Einstieg in den Schulalltag. „Wir freuen uns sehr, dass die Stiftung Kinderförderung von Playmobil dieses Projekt nach Leipzig bringt und wir es hier gemeinsam mit den Kitas umsetzen dürfen", sagt Oliver Gibtner-Weidlich, Geschäftsführer des Forums für Kultur und Bildung. „Kulturelle Bildung hat ein enormes Potenzial, gerade wenn es um die Sprachentwicklung von Kindern im Vorschulalter geht: Musik, Tanz und Theater eröffnen Kindern Zugänge zur Sprache und genau das wollen wir mit KuKuK in den kommenden drei Jahren sichtbar machen."

„Dank des Projektes „Kunst und Kultur im Kindergarten“ können wir sechs unserer Kitas drei Jahre lang mit einem noch größeren kulturpädagogischen Angebot bereichern. Musik, Tanz und Theater eröffnen Kindern spielerische Zugänge zu Sprache, Kommunikation und Ausdruck“, so Ines Naumann, Geschäftsbereichsleiter*in der Kitas der BBW-Leipzig-Gruppe. 

Andrea Möhringer, Vorständin der Stiftung Kinderförderung von Playmobil, ergänzt: „Die positive Wirkung kultureller Formate wie Musik, Tanz und Theater auf die Sprachentwicklung der Vorschulkinder wird uns im KuKuK-Projekt aus vielen bereits bestehenden Standorten von Kulturschaffenden und dem Kita-Personal gleichermaßen zurückgemeldet. Wir sind schon gespannt auf das erste Projektjahr in Leipzig und wünschen allen Beteiligten viel Freude!“


Das Forum für Kultur und Bildung ist eine gemeinnützige Bildungsorganisation mit Sitz in Leipzig. Seit 2019 entwickelt sie innovative Bildungsangebote in Projekten für Kitas und Schulen ebenso wie in der Berufs-, Hochschul- und Weiterbildung oder in generationenübergreifenden Vorhaben.

Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil wurde 1995 von Horst Brandstätter (1933 – 2015) gegründet. Er war Inhaber der Horst Brandstätter Group, zu der auch die Marke Playmobil gehört. Ziel der gemeinnützigen Stiftungsarbeit ist es Kindern und Jugendlichen eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu ermöglichen. Schwerpunkt der Arbeit sind dabei die Felder Bildung & Erziehung, Gesundheit & Schutz, Bewegung & Aktivität sowie Kreativität & Kultur. Das soziale Engagement von Horst Brandstätter war ein Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Er hat seine Unternehmensgruppe nicht nur als wirtschaftliches, sondern auch als soziales Instrument gesehen.

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Christine Heuer

Christine Heuer

Leiter*in Unternehmenskommunikation

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